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Anfangs hatten sie mit einem Bestand von rund 60 Milchkühen begonnen, welchen sie inzwischen auf rund 250 Milchkühe und 150 Jungtiere erweitern konnten. Die Tiere werden von Steven und Veerle selber aufgezogen und produzieren jeden Tag über 4000 Liter Milch. Die Herde besteht ausschließlich aus Kühen der Rasse Holstein (auch Schwarzbunt genannt). Diese Rinderrasse produziert zwar viel Milch, jedoch ist der Wert des Fleisches gering. Steven hat damit begonnen, einige Tiere mit Montbéliard einzukreuzen.

Zum Hof gehören nun 150 Hektar Land, wovon ein Drittel direkt am Hof liegen. Auf dieser Fläche werden 30 Hektar Mais, 108 Hektar Gras und 12 Hektar Futtererbsen angebaut. Alle Erzeugnisse werden an die eigenen Tiere verfüttert. Das Pflügen, Spritzen, Säen, Abernten und Silieren des Mais wird von einem Lohnunternehmer durchgeführt - alles Übrige wird von Steven und Veerle mit eigenen Maschinen erledigt.

Seit 1999 hat sich der Betrieb weiterentwickelt: Zu den ersten Investitionen gehörten ein Mistschieber und die dazu bedrijf koeien passende Güllegrube. 2007 wurde ein neuer Stall für das Jungvieh gebaut. Da die Arbeitsbelastung mit immer mehr Tieren zunahm, entschieden sie sich dazu, einen neuen Stall mit zwei Robotern für insgesamt 140 Milchkühe zu bauen, der im Januar 2012 bezogen wurde. Dadurch kann die Arbeit besser eingeteilt und mehr Zeit für die Familie freigehalten werden. Mit den neuen Robotern können einige Tiere sogar bis zu dreimal am Tag gemolken werden, was für die Tiere angenehmer ist und zudem das Auftreten von Mastitis (Drüsenentzündung) verringert, sodass der Antibiotikagebrauch gesenkent werden konnte.

Das Wohl der Tiere steht an erster Stelle: Die Kühe können sich frei bewegen und liegen auf einer komfortablen Matratze, die Temperatur im Stall wird durch Vorhänge an den Seitenwänden automatisch geregelt und Elektrobürsten wurden für die Tiere angebracht.

Auf dem Bauernhof wurde eine Biolectric-Anlage eingerichtet, um so Energie aus eigenem Kuhmist zu gewinnen, ohne dabei die Umwelt zu belasten. Durch die Verarbeitung der hofeigenen Gülle wird bei anaerober Gärung (geschlossene Gärung ohne Einfluss von externem Sauerstoff) durchschnittlich 10 KW Strom erzeugt. Dieser Strom wird für den Betrieb selber verwendet, zum Beispiel um das Wasser zu erwärmen. Nach dem Gärprozess ist die Gülle manthanfrei und kann so als umweltschonender Dünger auf den eigenen Feldern verwendet werden.

Seit Mai 2012 ist die Farm Devos zertifiziert mit der europäischen Umweltnorm ISO 14001 durch DurAgr'Iso, einer Vereinigung von Landbauern in Belgien, die ein Teil des wallonischen "Centre de Recherches Agronomiques Gembloux (CRA - W)" sind.

Farm Devos ist sehr bemüht ihren Betrieb wirtschaftlich, ökologisch und sozial zu verbessern.